Die Brandkatastrophe von Crans-Montana hat auch uns sehr betroffen gemacht. Da wir nach
einem finanziell erfolgreichen Jahr eh noch eine Spende tätigen wollten, haben wir an
unserer ersten Vorstandssitzung im neuen Jahr spontan einstimmig beschlossen, diese
Spende dem Kinderspital Zürich zugunsten der Brandopfer von Crans-Montana, welche dort
eingeliefert wurden, zukommen zu lassen!
In der Folge erhielt der Vorstand für den 9. April 2026 eine besondere Einladung: Das
Forschungszentrum für das Kind (FZK) in Zürich öffnete seine Türen, um sich für die
grosszügige Unterstützung des Vereins zu bedanken! Im Rahmen der Dankesveranstaltung
erwartete die Gäste ein spannendes und lehrreiches Programm. Besonders beeindruckend
war das Podiumsgespräch mit führenden Expertinnen und Experten aus den Bereichen
Hautforschung, Hauttransplantation, Intensivmedizin und Pflege. Die Teilnehmenden
erhielten faszinierende Einblicke in die Fortschritte der letzten Jahrzehnte – von den
Anfängen der Hauttransplantation bis hin zu aktuellen Entwicklungen wie der Herstellung
künstlicher Haut und der Erforschung von Pigmentierung sowie Blutgefässen in
transplantierter Haut. Das Forschungszentrum am Kinderspital Zürich leistet hier
Pionierarbeit. Es wurde deutlich, wie eng Ärztinnen, Ärzte und Pflegefachkräfte
zusammenarbeiten, um das Beste für die Patientinnen und Patienten zu erreichen. Die
Behandlung der Brandopfer erforderte nicht nur medizinisches Können, sondern auch viel
Herz und Engagement.
Dank der Spenden konnten zusätzliche Massnahmen finanziert werden, etwa zusätzliche
psychologische Unterstützung für das Personal, das Einfliegen dringend benötigter
Materialien sowie kleine Aufmerksamkeiten für Angehörige – Dinge, die von den
Krankenkassen nicht abgedeckt werden.
Insgesamt wurden im Kinderspital Zürich neun Brandopfer aus der Schweiz und den
Nachbarländern behandelt, darunter zeitweise bis zu sechs schwerverletzte Patientinnen
und Patienten gleichzeitig. Die weitere Betreuung erfolgt nun wohnortnah, meist ambulant
oder in spezialisierten Reha-Einrichtungen. Ziel ist es, die Beweglichkeit, Selbstständigkeit
und Lebensqualität der Betroffenen Schritt für Schritt wiederherzustellen.
Der Frauenverein Birmensdorf ist stolz darauf, durch das Engagement seiner Mitglieder in
solch herausfordernden Situationen helfen zu können. Die Veranstaltung zeigte
eindrucksvoll, wie viel mit Teamgeist, Fachwissen und Mitgefühl erreicht werden kann.
Frauenverein Birmensdorf

