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«Die Leute sollen viel Freude mitnehmen»

Das Alterszentrum am Bach lud kürzlich zur 10. Bilderausstellung – diesmal mit gemalten Werken und Drahtfiguren der Üediker Künstlerin Margrith Zuberbühler. Auch der «Birmensdorfer» war vor Ort dabei.

Margrith Zuberbühler war schon in ihrer frühen Kindheit handwerklich sehr begabt, liebte die Schulfächer Handwerken, Zeichnen und wollte später mit einer Leinwand arbeiten: «Später machte ich die Modezeichner-Schule in Baden, arbeitete jedoch nie in diesem Beruf», sagt die gebürtige Urnerin mit Jahrgang 1949. «Auch war ich an Kunstmärkten in Italien und Basel und durchlebte viel ‹learning by doing›.» Und so wurde Zuberbühler immer mehr zur Künstlerin.
Bei der Bildervernissage freut sich Andreas Grieshaber vom Alterszentrum am Bach ganz besonders, mit Zuberbühlers ­Werken bereits die zehnte Ausstellung zu eröffnen: «Wir sind stolz auf das Erreichte und freuen uns, dass wir immer wieder Anfragen für eine Ausstellung erhalten. Dies können Gemälde oder Fotografien sein. Und besonders gross ist unsere Freude immer dann, wenn wir Kunstschaffende aus der Region begrüssen dürfen.»
So wie Margrith Zuberbühler, die mit ihrer Familie schon seit über 40 Jahren in ZH-Uitikon wohnt. Sie selbst ist keine Frau der grossen Worte, sondern lässt lieber ihre Kunst sprechen. Im Laufe der Zeit liess sie sich im In- und Ausland in der Kunst der Acrylmalerei ausbilden und absolvierte Weiterbildungen für Kunst und Gestaltung an der Kunstschule Zürich. Sie malt ausschliesslich mit Acrylfarben und setzt Akzente mit Sand, Kohle oder anderen Strukturmaterialien. Das spannende Spiel mit Farben und Formen fasziniert Zuberbühler immer wieder von Neuem und soll für den Betrachter ein Erlebnis darstellen: «Die Malerei ist als Sprache viel spontaner als Worte und somit ein Mittel, um unsere inneren Stimmen auszudrücken.»
Menschen faszinierten sie immer wieder aufs Neue, sodass diese zum eigentlichen Leitmotiv ihrer Kunst wurden – ob gemalt mit Acrylfarben oder dann als Figur geformt mit Hilfe von Draht. «Wichtig sind mir vor allem elegante Menschen. Und die Leute sollen nach dem Betrachten meiner Kunst viel Freude mitnehmen». Der «Birmensdorfer» sprach an der Vernissage gleich mit mehreren begeisterten Fans und Interessierten. Zur guten Stimmung trugen auch musikalische Einlagen des Pianisten Walter Fritschi bei – vom einmal mehr leckeren Apéro ganz zu schweigen. Bis zum 5. Juni ist die Ausstellung während der Öffnungszeiten des Alterszentrums frei zugänglich.

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