Farben, Fantasie und feine Beobachtung: Hanny Dällenbach stellt in Birmensdorf aus
Im Alterszentrum am Bach in Birmensdorf zeigt die einheimische Malerin Hanny Dällenbach ihr vielseitiges künstlerisches Schaffen. Die Ausstellung gewährt einen persönlichen Einblick in ein Leben voller Kreativität, Naturverbundenheit und stetiger Weiterentwicklung.
Die Bilderausstellung von Hanny Dällenbach im Alterszentrum am Bach in Birmensdorf ist mehr als nur eine Präsentation von Kunstwerken – sie ist ein Spiegel eines langen, erfüllten kreativen Weges. Die 1946 geborene Künstlerin, die ihr ganzes Leben in der Gemeinde verbracht hat, fand schon früh zur Kunst. Aufgewachsen auf einem Bauernhof am Berg, entwickelte sie als Kind eine enge Beziehung zur Natur und zu Tieren, die bis heute ihre Arbeiten prägt. «Mit viel Fantasie, handwerklichem und künstlerischem Geschick setzte Hanny Dällenbach ihre Ideen bereits in jungen Jahren um», sagt der Zentrumsleiter Andreas Grieshaber. Im Zentrum ihrer Malerei stehen oft Tiere, insbesondere ihre eigene Hühnerschar. Durch genaues Beobachten begann sie, deren Eigenheiten mit Pinsel und Aquarellfarbe festzuhalten. Danach verfolgte sie das Ziel, durch bewusste Reduktion eine möglichst ausdrucksstarke Wirkung zu erzielen. Ihre Werke überzeugen durch Lebendigkeit, Charakter und eine feine Balance zwischen Detail und Vereinfachung. Um ihr Können stetig weiterzuentwickeln, besuchte die Malerin regelmässig Kurse und Seminare bei namhaften Kunstschaffenden im In- und Ausland. Diese Erfahrungen eröffneten ihr neue Perspektiven, Techniken und künstlerische Ansätze. Auch die Reisetätigkeit spielte dabei eine wichtige Rolle: Dank der beruflichen Tätigkeit ihres Mannes bei der Swissair konnte das Paar zahlreiche Länder bereisen, was zusätzliche Inspiration lieferte. Die Vernissage im Alterszentrum am Bach war entsprechend gut besucht. Der Mehrzweckraum im Erdgeschoss füllte sich mit zahlreichen Gästen, viele davon aus Birmensdorf, die die Malerin seit Jahren kennen und schätzen. Auch Familienmitglieder, darunter ihre Kinder, waren anwesend und trugen zur persönlichen Atmosphäre bei. Der Zentrumsleiter Andreas Grieshaber wies in seiner Ansprache zudem darauf hin, dass im Alterszentrum weitere Kunstwerke zu entdecken sind, etwa an den Wänden im Eingangsbereich und Bistro oder im Garten. Die Ausstellung sowie das hauseigene Bistro stehen auch externen Besucherinnen und Besuchern offen – eine Einladung, Kunst und Begegnung miteinander zu verbinden.

