« Alles, was ich mache, bereitet mir Freude»
Beim Auftritt der «Singing Pinguins» stiess insbesondere der Birmensdorfer Ralph Furrer aus dem Ensemble hervor. Für den «Birmensdorfer» Grund genug, ihm einige Fragen zu stellen.
Gratulation zum Birmensdorfer Auftritt mit den «Singing Pinguins». Sind Sie schon lange dabei?
Ralph Furrer: Ich bin seit 2004 bei den Singing Pinguins dabei. Als ich von zu Hause ausgezogen bin, hatte ich in meiner Wohnung keinen Platz für ein Klavier und so habe ich nach einer Alternative gesucht, um Musik zu machen und bin über einen Freund zu den Singing Pinguins gestossen.
Verdienen Sie Geld damit oder ist das eher ein schönes Hobby?
Nein, des Geldes wegen machen wir das nicht – uns geht es darum, den Leuten und uns eine Freude zu bereiten. Es ist ein schönes und zeitintensives Hobby, wir proben jeden Sonntagabend, geben ca. 25 Konzerte im Jahr und machen auch viele Events, wo der ganze Pinguinenanhang dabei ist.
Wie haben Sie den Birmensdorfer Auftritt am Neujahrsapéro erlebt?
Der Auftritt war wie 2019 schön und einzigartig. Vor Menschen zu singen, die man kennt, ist zwar immer schwieriger, weil die Nervosität am Anfang höher ist, doch das legt sich nach dem dritten Ton und man fühlt sich umso mehr aufgehoben. Ich habe beim Apéro viele gute Feedbacks erhalten und hatte viele spannende und interessante Gespräche.
Singen, Sport (FC Birmensdorf) und Unternehmer (Furrer Immobilien & Bau) – was macht am meisten Spass?
Alles, was ich mache, bereitet mir Freude, sonst würde ich es nicht machen. Es gibt für mich in diesen unterschiedlichen Bereichen keine Wertung, da alles grundverschieden ist. Das Singen mache ich für mich und unsere Zuhörer, ich engagiere mich im FC Birmensdorf, um unseren Jugendlichen eine Möglichkeit zu bieten, sich sportlich im Dorf betätigen zu können. Und ja, zwischendurch muss ich auch noch arbeiten und Geld verdienen. Ich darf in allen Bereichen mit guten Menschen zusammenarbeiten, und das macht Spass.
Wie lange leben Sie bereits in Birmensdorf? Was gefällt Ihnen hier und was könnte besser sein?
Wir sind 2014 nach Birmensdorf gezogen und es gefällt uns hier sehr gut.Man könnte immer etwas besser machen, grundsätzlich darf man aber mit dem zufrieden sein, was man hat. Birmensdorf erlebe ich als ein sehr engagiertes Dorf mit einem intakten Vereinsleben und vielen grossartigen Menschen, die sich daran beteiligen. Natürlich wäre ein Kunstrasen für den FC Birmensdorf das Tüpfelchen auf dem i. Unsere Fussballer:innen können dann auch im Winter und im nassen Frühling und Herbst draussen und bei uns im Dorf trainieren und wir müssten keine Trainings mehr absagen. Davon würden alle profitieren.
Haben Sie Pläne fürs 2026?
Ich bin ein Mensch, der immer etwas anreissen muss oder darf. Oft kommen die Dinge an mich heran, ohne dass ich diese geplant habe. Ich bin gut ausgelastet und geniesse zwischendurch auch meine freie Zeit. Letztes Jahr habe ich wieder mit Tennisspielen begonnen, nehme an Turnieren teil und will im Jahr 2026 wieder meine alte Klassierung von 1996 erreichen – das ist mein Plan und Vorsatz fürs 2026 – was sonst noch alles kommt, weiss ich aktuell nicht, aber ich freue mich auf weitere Projekte.


