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Herbststimmung, Handwerk und ein Blick nach vorn

Markttreiben, kulinarische Angebote und viel Handwerk lockten Besucherinnen und Besucher aufs Primarschulgelände. Zwischen Marktständen und Vereinspräsentationen gab es zudem Historisches zu entdecken – und mit dem neuen Primarschulhaus Buche einen Blick auf das Birmensdorf von morgen.

Wer am Samstag über das Primarschulgelände an der Schulhausstrasse schlenderte, bekam einiges geboten. Zwischen den Marktständen wurde gestöbert, probiert, gekauft und diskutiert. Lokale Vereine präsentierten ihre Aktivitäten, Standbetreibende aus Birmensdorf und der Umgebung boten Handwerkskunst und allerlei Besonderheiten an. Der Herbstmarkt lebt dabei nicht allein vom Angebot. Es ist die ungezwungene Atmosphäre, die den Anlass prägt. Hier ein kurzer Schwatz, dort ein neugieriger Blick auf ein Produkt, ein Wiedersehen mit bekannten Gesichtern oder ein spontanes Gespräch mit den Menschen hinter den Ständen. Für ein paar Stunden wurde das Schulgelände zum lebhaften Dorfmittelpunkt. Auch geschichtlich gab es einiges zu entdecken. Die Heimatkundliche Vereinigung Birmensdorf (HVB) präsentierte einen digitalen historischen Dorfrundgang. Dabei liessen sich bekannte Orte aus einer neuen Perspektive betrachten. Der Rundgang machte sichtbar, wie sich Birmensdorf verändert hat und welche Geschichten hinter den heutigen Strassen und Gebäuden stecken. Ein interessanter Kontrast zum aktuellen Marktgeschehen. Ganz auf die Gegenwart und Zukunft ausgerichtet war hingegen der Blick ins neue Primarschulhaus Buche. Der Neubau konnte besichtigt werden und stiess entsprechend auf neugierige Blicke. Wer die neuen Räume betrat, erhielt einen Eindruck davon, wie sich der Schulalltag künftig gestalten lässt. Architektur und Funktion treffen hier auf einen Ort, der für viele Birmensdorfer:innen eng mit dem Dorfleben verbunden ist. So spannte der Herbstmarkt einen kleinen Bogen durch die Zeit: Die HVB erinnerte an das Birmensdorf von früher, das neue Schulhaus zeigte, wohin die Reise geht, und dazwischen fand das gegenwärtige Dorfleben statt – unkompliziert, vielfältig und mitten im Geschehen.