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«Danke, dass wir möglichst sicher unterwegs sein dürfen»

In seiner Neujahrsansprache bedankte sich der Gemeindepräsident Ernst Brand explizit bei allen Helfenden, welche sich für das Wohl und die Sicherheit von Birmensdorf einsetzen.

«Eine Katastrophe wie diese in Crans-Montana zeigt leider auf, dass es solche Unfälle immer und immer wieder in irgendeiner Form geben wird», sagte Ernst Brand am diesjährigen Neujahrsapéro im GZ Brüelmatt. «Umso wichtiger sind alle Anstrengungen, Übungen und Vorbereitungen, die man vor allem auch bei Blaulichtorganisationen übers Jahr hinweg unternimmt. Denn gerade in solchen Situationen werden sie gebraucht.» Weiter bedankte sich Brand an dieser Stelle bei allen jenen Menschen, «die sich auch im vergangenen Jahr dafür eingesetzt haben, dass wir möglichst sicher unterwegs sein dürfen, und in einem Notfall bedingungslos für uns da sind. Herzlichen Dank aber auch denen, die sich im vergangenen Jahr in irgendeiner Form für unser Dorf eingesetzt haben – oft ohne Wissen der Öffentlichkeit.» Das Jahr 876 markiert das Gründungsjahr von Birmensdorf, da die Gemeinde damals erstmals urkundlich erwähnt wird: «Entsprechend wird Birmensdorf dieses Jahr 1150 Jahre alt. Seit dem Mittelalter entwickelt sich Birmensdorf langsam vom Klosterdorf zu einer selbstständigen politischen Gemeinde. Im Jahre 1834 wurde sie dem Bezirk Horgen angegliedert, kurz darauf dem Bezirk Zürich und ab 1989 dem Bezirk Dietikon.» Aus der Sicht des Gemeinderats stellt sich angesichts des rasanten Bevölkerungswachstums die Frage, wie es weitergeht: «Wir haben einen wachsenden Bedarf punkto Infrastruktur: Schulen, Strassen, Energie, Wasser, Abwasser und die Verwaltung stehen im Fokus. Die Frage ist aber auch, was wir künftig benötigen und wie wir uns entwickeln wollen. Laufende Diskussionen sind enorm wichtig. Der Blick in die Vergangenheit ist im Grundsatz einfach, weil es nichts zu interpretieren gibt. Der Blick in die Zukunft ist da viel schwieriger und zum Teil schon fast Kaffeesatzlesen.»