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Wildtiere füttern? Gut gemeint – aber verboten und schädlich

Ein Fuchs im Garten oder ein anderes Wildtier in der Nähe des Hauses ist für viele Menschen ein besonderes Erlebnis. Schnell entsteht der Wunsch, dem Tier etwas Futter hinzustellen. Doch was gut gemeint ist, kann für Wildtiere schädlich sein.

Falsche oder ungeeignete Nahrung kann bei Wildtieren zu Krankheiten und gesundheitlichen Problemen führen. Gleichzeitig gewöhnen sich die Tiere an leicht zugängliche
Futterquellen. Füchse verlieren dadurch ihre natürliche Scheu vor Menschen, suchen immer häufiger die Nähe von Häusern und können aufdringlich werden. Dies führt zu Konflikten und erhöht das Risiko der Übertragung von Krankheiten.

Das kantonale Jagdgesetz hält in § 18 unmissverständlich fest: Das Füttern von Wildtieren ist verboten. Wer gegen dieses Verbot verstösst, kann gebüsst werden.

So können Sie mithelfen

  • Stellen Sie kein Haustierfutter ins Freie.
  • Bewahren Sie Abfallsäcke für Wildtiere unzugänglich auf.
  • Entsorgen Sie keine Essensreste auf
    offenen Komposthaufen.
  • Füttern Sie Füchse und andere Wildtiere nicht –
    auch nicht gelegentlich.
  • Entfernen Sie mögliche Futterquellen rund um
    Haus und Garten.

Füchse gehören zu unserer heimischen Tierwelt. Damit ein möglichst konfliktfreies Zusammenleben gelingt, sollen sie ihre natürliche Scheu behalten und Wildtiere bleiben.

Vielen Dank für Ihre Rücksichtnahme und Ihre Mithilfe.

Gemeindeverwaltung/Präsidiales