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« Die Eröffnungsszenen spielen in Landikon»

Der Birmensdorfer Harry Schaerer (67) hat mit «Das Codex Orbis Testament» einen internationalen Thriller verfasst. Er beginnt in einem «Dorf nahe Zürich».

Wer sind Sie und leben Sie schon lange in Birmensdorf?
Harry Schaerer: Ich bin Werber, Musiker, Komponist, Autor und bin im Jahr 2000 zusammen mit meiner Frau Barbara nach Landikon gezogen. Der beschauliche Weiler hat es uns angetan, zumal wir bereits einige Bekannte hatten, die da wohnten.

Welche Rolle spielt Ihre Wohngemeinde in Ihrem Debüt-Buchthriller?
Mein Roman «Das Codex Orbis Testament» beginnt in der heutigen Zeit tatsächlich in Landikon. Beim Schreiben der ersten Kapitel war es ein Spass für mich, die Eröffnungsszenen in meiner Heimatgemeinde spielen zu lassen. Es muss schliesslich nicht jeder Thriller in einer Millionenmetropole beginnen.

Warum sollte man den Roman lesen wollen?
Die Geschichte beginnt ganz provinziell, entwickelt sich dann aber zu einer packenden Story internationalen Formats. Zudem gibt es Zeitsprünge in die Vergangenheit, die … nein, ich werde nicht spoilern, aber sie stehen selbstverständlich in Zusammenhang mit der Gegenwartsgeschichte. Als Autor bin ich natürlich stolz auf mein Werk und finde, dass alle, die Thriller mit Verschwörungspotenzial lieben, das Buch lesen sollten. Es enthält alle Attribute, die es braucht: Spannung, Witz, überraschende Wendungen, Aha-Effekte und nicht zuletzt auch einen gewissen komplexen Mainstream, ohne dass für jeden zweiten Satz das Internet für Erklärungen herangezogen werden muss.

Wie ist es zur Zusammenarbeit mit dem Geschäft Schnick-Schnack gekommen?
Ich habe mich entschieden, mein Buch im Selbstverlag mit professionellem Anspruch punkto Lektorat und Korrektorat zu veröffentlichen. Da ich im Zentrum meines Schaffens beginnen möchte und es in Birmensdorf keinen Buchladen gibt, kann der 600-Seiten-Roman ab sofort im bezaubernden Geschäft von Schnick-Schnack im Zentrum Wüeri erworben werden.

Bevor Sie Buchautor wurden, schrieben Sie Musicals wie «Space Dream»?
Ja, meine Wurzeln liegen in der Rockmusik. Zum Musical bin ich per Zufall gekommen. Im Rahmen der Gewerbeausstellung auf dem Mutschellen entstand meine Laienproduktion «Space Dream». Dass es im Laufe der Spielzeit eine der erfolgreichsten Bühnenproduktionen der Schweiz wurde, war ein Glücksfall und nicht geplant. In den folgenden Jahren habe ich für Space Dream noch zwei Fortsetzungen geschrieben. Zudem entstanden noch drei weitere Musicals von mir: «Melissa», «Twist Of Time» und «Alapilio».

Was fasziniert Sie an solchen Shows und wie sehen Sie die aktuelle Musical-Szene?
Das Musical ist eine Kunstform mit Gesang, Tanz und Schauspiel. Die Leute auf der Bühne sind Multitalente, deren Können ich auch bei meinen Produktionen stets bewundert habe. Und obwohl ich aktuell nicht mehr in der Branche tätig bin, kann ich weiterhin eine lebhafte Szene beobachten. Wie sich diese in den nächsten Jahren entwickeln wird, steht natürlich in den Sternen …

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