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Ein Paar, zwei Berufe – und viele Parallelen

Sie arbeitet an der Haut, er an Hausfassaden: Die Kosmetikerin Fabiana Gaetani und ihr Ehemann, der Maler Herbert Weidmann, leben und arbeiten in Birmensdorf. Was auf den ersten Blick nach zwei völlig unterschiedlichen Berufen klingt, hat bei näherem Hinsehen erstaunlich viele Gemeinsamkeiten.

Wer durch Birmensdorf spaziert, begegnet mit etwas Glück einem Paar, das auf ganz unterschiedliche Weise dafür sorgt, dass Menschen und Gebäude gut aussehen. Herbert Weidmann verschönert als Maler Wohnräume und Hausfassaden. Seine Frau Fabiana Gaetani bringt in ihrem Kosmetikstudio die natürliche Ausstrahlung ihrer Kundinnen und Kunden zum Vorschein. Zwei Handwerke, zwei Arbeitsorte – und doch ein gemeinsamer Blick fürs Detail. «­Eigentlich sind unsere Berufe gar nicht so verschieden», sagt Gaetani. «Mein Mann verschönert Hausfassaden, und ich kümmere mich um die Haut. In beiden Berufen geht es um Details, Farben und darum, dass sich Menschen am Ende wohlfühlen.»
Tatsächlich verlangt beides ein geschultes Auge, Geduld und handwerkliches Können. Während Weidmann Fassaden vorbereitet, ausbessert und ihnen mit Farbe neuen Ausdruck verleiht, arbeitet Gaetani mit Pflege, Behandlungen und Beratung daran, dass sich Menschen in ihrer Haut wohlfühlen. Auch als Paar profitieren sie von ihren beruflichen Erfahrungen. Beide sind selbständig und kennen die Herausforderungen eines eigenen Geschäfts – von langen Arbeitstagen bis zu organisatorischen Fragen. «Wir verstehen beide sehr gut, was es heisst, selbständig zu sein», sagt Gaetani. «Deshalb unterstützen wir uns gegenseitig und haben viel Verständnis für den Alltag des anderen. Und Humor und Witz helfen natürlich auch immer.» Ihr Zuhause in Birmensdorf schätzen sie besonders wegen der Atmosphäre. «Birmensdorf hat eine schöne Mischung aus Dorfleben und Nähe zur Stadt», erzählt das Paar. «Man kennt sich und begegnet vielen Menschen immer wieder – das gibt ein schönes Gemeinschaftsgefühl.» Und wenn sie einen Tag lang den Beruf des anderen übernehmen müssten? «­Wahrscheinlich hätten wir beide Respekt davor», sagt Gaetani lachend. «Malerarbeit braucht Kraft und Präzision, Kosmetik viel Feingefühl. Aber vielleicht würden wir uns gegenseitig überraschen.» Einig sind sich beide bei der Beschreibung ihrer Arbeit: ­abwechslungsreich, mit Leidenschaft – und geprägt von der Freude am Kontakt mit Menschen. Ob an Fassaden oder an der Haut: Am Ende geht es immer darum, dass jemand zufrieden in den Spiegel schaut.

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